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Adam Tensta: From Sweden to the World (Pt 1).

 

Auch wenn mir das in den Gesprächen in letzter Zeit niemand geglaubt hat, aber es war wirklich so, dass der Kontakt zu Adam Tensta dadurch zu Stande kam, dass wir ihm im Oktober 2010 einfach so nachts an der Esso-Tanke auf der Hanauer begegnet sind, als er hier in Frankfurt ein wenig im Studio war. Purer Zufall also. Und hier das einzige Beweisfoto von damals. Und auch noch ein Beweistweet.

Adam Tensta

Nachdem wir uns etwas unterhalten (zum Beispiel hat DJ Steph auf seiner Couch in Stockholm vor etlichen Jahren übernachtet – so klein ist die Welt!!) und auch schon verabschiedet hatten, kam Adam aber nochmals kurz reingeschneit, um jedem von uns seine aktuelle Single auf CD zu geben. Extrem cooler Typ!!!

Von daher freuen wir uns wahnsinnig, dass wir den schwedischen Ausnahmekünstler, der als englisch rappender Schwede als erstes für internationale Schlagzeilen sorgen konnte, nun gemeinsam mit den Jungs von WirSindAlles am 9.2. nach Frankfurt für MADE IN SWEDEN ins Circus holen!!!

Doch wer ist das überhaupt, fragen sich wahrscheinlich noch manche von euch. Adam hat definitiv seinen eigenen Style in jeder Hinsicht, was natürlich auch nicht ohne eine Entwicklung von statten ging. Ich habe hier noch ganz alte typische Hip-Hop Mixtape Tracks von Adam, der damals als „Adm“ – und laut eigener Aussage mit „long ass dreads“ – gerappt hat. Die Sachen sind leider nicht mehr online zu finden, aber schon sehr von starker Zuversicht und aufbauenden Messages geprägt: „Don’t sleep, don’t be bothered no!, don’t cry just work harder, cause no one is handing it you ni**a, you know you meant to be bigger than just drug dealers and convicts, crack heads on the strip, single parents who far from rich, struggeling with no help from the government, living in their system, living with the heartbreak, we living in their prison, my people“ (Adm – „First Step“)

Diese Zeilen schildern die Situation in Tensta, einem Stadtteil Stockholms, in dem Adam aufwuchs und der durch seine Plattenbetonsozialbauten zu den weniger attraktiven Gegenden in Skandinavien zählt. Beim Googlen fand er daher auch nur negativ behaftete Wörter für seinen Stadtteil, was ihn dazu veranlasste, endlich etwas Positives mit dem Namen in Verbindung bringen zu können und trat fortan unter dem Namen „Adam Tensta“ auf. Adam wohnt heute übrigens noch nach wie vor in Tensta, obwohl er schon längst hätte wegziehen können.

PhotobucketEingeschlagen hat dann 2007 gleich sein Debütalbum It’s A Tensta Thing, mit dem er auch den schwedischen Musikpreis Grammis in der Kategorie Dance/Hip Hop/Soul Album gewonnen hat. Auf diesem Album waren nun auch stark Elektro- und House-Einflüsse zu finden, was Adam als ganz natürlich ansieht, da die europäische Musikszene davon geprägt ist, und so kann man ihn definitiv als Pionier beim Genremelting ansehen. Seine erste Single „My Cool“ war in den USA ein Megahype – zum Beispiel auch in der Sendung „Entourage“ und den Videospielen „NBA2K“ und „Tony Hawk Ride“ zu hören – und erreichte schon mehr als 10 Millionen Views auf YouTube (was natürlich bei uns geblockt wird, aber es gibt ja zum Glück Vimeo!),

„Dopeboy“ zählt auch definitiv zu meinen Lieblingsliedern der Platte, denn ich musste mich auch schon öfters fragen: „Do I look like I sell drugs?!??!!!!“

Im zweiten Teil in der nächsten Woche erfahrt ihr dann auch mehr über aktuelle Entwicklungen von Adam und seiner Kunst.

www.adamtensta.com Facebook Twitter Vimeo Soundcloud

163 Stockholm – bald in Frankfurt!!

Gandino

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