MUSIK

RUN FFM SoULuvMuziq Vol.1 (PLAYLIST-STREAM)

Eine twerkende Miley Cyrus, das wahrscheinlich beste Jigga-Album seit „The Black Album“, eine kurze Twitter-Referenz an „Watch The Throne 2“. An Unterhaltung hat es die letzten Wochen tatsächlich nicht gemangelt – musikalisch sowie Entertainment-technisch.
(An der Stelle ein kurzer Hinweis auf das vor Kurzem erschienene Mac Miller-Album „Watching Movies With The Sound Off“ – definitiv underrated!)

Um auch am Wochenende wieder richtig auf Touren zu kommen und nebenbei noch einen Einblick in die Neuerrungenschaften der Ist-Zeit zu bekommen, gibt es nun eine 9-Tracks starke Playlist unter dem Motto SoULuvMuziq. Das Ganze ähnelt einem typischen Wochenendexzess – langsamer Aufbau am Freitag, Eskalation am Samstag und geruhsames Couchsurfing von Sonntag bis Donnerstag (mit ein wenig Arbeit dazwischen). Enjoy the ride. 

1.) Mayer Hawthorne – Designer Drug: Nicht mehr ganz so taufrisch aber immer noch wundersam erfrischend. Mayer, wie man ihn kennt und liebt. So hätte er das auch gerne mal auf dem neuen Album machen können.
It’s like you’re made inside a laboratory – just for me!

2.) Jay-Z – Tom Ford: I don’t pop Molly, I rock Tom Ford! Veranlasste den ein oder anderen bereits, die neue Tom Ford-Kollektion auszuchecken (mich eingeschlossen). Product Placement mit Attitüde und die endgültige Beförderung des Trap-Genre in den Mainstream. Chapeau Timbo, Chapau Sean!

3.) Grandtheft & Skratch Bastid – Miley: Ein Mash-Up aus „Somewhere In America“ (Jay-Z) und „Drag Rap“ (The Showboys) beträufelt mit handelsüblichen Twerk-/Bounce-Drumpatterns. Und Miley twerkt den Ass. Do the Miley Cyrus!

4.) 2 Chainz – I’m Different (Lion KNGS Remix): Ja, der Zweiketter ist tatsächlich anders. Raptechnisch minderbemittelt, aber mit Commerzbank-Tower-mässigen Cojones ausgestattet. Die Lion KNGS behalten wir ab sofort alle mal auf’m Zettel.

5.) RL Grime – Pockets: Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie den so ein Trap-Song in überragender Manier ausproduziert klingt – bitteschön! Wie der Bass einsetzt, so dürfte auf der Tanzfläche auch das Gehirn aussetzen. Rave!

6.) Dillon Francis & Diplo Ft. Maruca – Que Que (Neki Stranac Remix):
Zouk Bass nennt sich diese Musikrichtung. Man kann es auch Moombahton nennen, denk ich mal. Ist heftig. Ooooffff.

—- BREAK —-

7.) Falcons – Sticky Summer (Scion Sessions Mix): RnB, Laserschwerter und ein R.Kelly im Wandschrank. Dieses ganze Love Trap-Movement ist so ziemlich das Schönste, was SlowJam-/RnB-Lovern in den letzten Jahren passiert ist. Falcons aus LA ist definitiv ganz vorne mit dabei.

8.) IAMNOBODI – Jodeci Freestyle II: Überlebensgroßer Remix von Jodeci‘s All ALL-time Klassikers „Freak’n’You“. Die Drumpatterns sind brachial. Der gute IAMNOBODI ist übrigens aus Deutschland.

9.) Cypria – LV.U: Hochgepitchtes 60er-Soul-Sample, dezente Drums gepaart an schüchternen Claps und rieselnden Shakern. Cypria ist ein ganz junger Lad (wie die Briten so schön sagen) aus Newcastle, der bereits ein sehr ansprechendes Soundcloud-Portfolio vorzuweisen hat.

https://soundcloud.com/souluvmuziq/sets/runffm-souluvmuziq-vol-1

Malibee

 

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