MUSIK

CURSE – WIR BRAUCHEN NUR UNS (AUDIOSTREAM)

2014 scheint das Jahr der Comebacks im Deutschrap zu sein. Nachdem wir uns vor circa 14 Tagen dem neuen Song von Kool Savas gewidmet haben, taucht nun ein anderer alter Bekannter auf. Die Rede ist von Minden’s Finest Curse, der sich im Jahre 2010 eine Auszeit von der Musik genommen hat, und nun mit „Wir brauchen nur uns“ eindrücklich zurückkommt.

Vielleicht war der eine oder andere von euch damals auf seinem Abschiedskonzert 2010 im Gloria in Köln, wo ich damals auch mit Crada & Mikis anwesend war. 10 Jahre Feuerwasser (sein erstes Album) stand damals an, inklusive der Ansage, sich erstmal von den Bühnen und Studios der Welt zu distanzieren.

Ein unvergesslicher Abend, bei dem eine Vielzahl an Special Guests aus den Deutschrap-Anfängen zu Gast waren. Wer sich dazu das Live-Geschehen und Interviews ansehen möchte, checkt die damalige Ausgabe von Mixery Raw Deluxe.

Nun haben wir 4 Jahre später, und es fing schon vor kurzem auf der Facebook-Seite von Curse an zu brodeln. Es kommt wieder was. Ein Countdown. Spannung. Vorfreude. Nun hat der erste Song das Licht der Welt gesehen, und weitere 4 Jahre haben ihn natürlich musikalisch und als Mann und Mensch reifen lassen. Er war schon vorher vermutlich der Erwachsenste im Deutschrap, und 2014 möchte ich seinen neuen Song nicht mehr Deutschrap nennen.

Curse macht Musik für erwachsene Menschen, hier wird nicht versucht die Kollegah-Zielgruppen zu erreichen – und taucht mit „Wir brauchen nur uns“ auf einem langsamen Dubstep-Beat mit melodiösen Klavier (großartig produziert!) in ein Liebeslied in andere Sphären. Völlig abseits von Punchlines, Gespitte und Gedisse – und hat damit vielleicht mehr Eier, als viele der anderen Kollegen.

Schön, dass du zurück bist, Mike. Du hast uns gefehlt!

 

UPDATE: … und nächstes Jahr geht’s sogar noch auf Tour!

Chris

 

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